Allgemeine Geschäftsbedingungen
1. Geltungsbereich und Anbieter
Diese Allgemeinen Geschäftsbedingungen gelten für Verträge über Coaching, Executive Sparring, Leadership- und Mindset-Beratung, Trainings, Workshops, Vorträge, Programme und damit verbundene Leistungen der ROTH7 GmbH, Brünnelistrasse 1, 8272 Ermatingen, Schweiz, nachfolgend „Anbieterin“, soweit das individuelle Angebot oder der Vertrag nichts Abweichendes bestimmt. Individuelle Vereinbarungen gehen diesen AGB vor.
2. Vertragsschluss und Leistungsumfang
Website-Inhalte stellen grundsätzlich keine verbindlichen Angebote dar. Ein Vertrag kommt durch Annahme eines individuellen Angebots, Auftragsbestätigung, Unterzeichnung einer Vereinbarung, eine ausdrücklich verbindliche Buchung oder den einvernehmlichen Beginn der Leistung zustande. Art, Umfang, Ziel, Dauer, Ort und Vergütung ergeben sich aus der jeweiligen Vereinbarung.
Der Anbieter darf Methoden und Ablauf innerhalb des vereinbarten Leistungsziels fachlich angemessen anpassen und geeignete Mitarbeiter oder Kooperationspartner einsetzen, soweit keine persönliche Leistungserbringung vereinbart wurde.
3. Coaching, Beratung und Eigenverantwortung
Coaching und Beratung sind ergebnisoffene Prozesse. Geschuldet ist eine fachgerechte Durchführung, nicht ein bestimmter wirtschaftlicher, persönlicher oder gesundheitlicher Erfolg. Entscheidungen, Handlungen und deren Umsetzung bleiben in der Verantwortung des Kunden.
Die Leistungen ersetzen keine medizinische oder psychotherapeutische Behandlung und keine Rechts-, Steuer-, Finanz- oder Anlageberatung. Bei entsprechenden Fragestellungen sind qualifizierte Fachpersonen beizuziehen.
4. Mitwirkung des Kunden
Der Kunde stellt erforderliche Informationen rechtzeitig und wahrheitsgemäss bereit, hält Termine ein und sorgt bei Unternehmensaufträgen für notwendige interne Zustimmungen. Verzögerungen oder Mehraufwand infolge fehlender Mitwirkung können gesondert berechnet werden, sofern der Kunde sie zu vertreten hat.
5. Termine, Verschiebung und Absage
Vereinbarte Termine sind verbindlich. Die konkrete Frist für kostenfreie Verschiebungen und die Stornokosten ergeben sich aus dem individuellen Angebot. Fehlt dort eine Regelung, kann ein Einzeltermin bis 48 Stunden vor Beginn kostenfrei verschoben oder abgesagt werden. Bei einer späteren Absage oder einem Nichterscheinen kann das vereinbarte Honorar berechnet werden, soweit der Termin nicht anderweitig vergeben werden kann. Dem Kunden bleibt der Nachweis vorbehalten, dass kein oder ein wesentlich geringerer Schaden entstanden ist.
Für Workshops, Veranstaltungen, Vorträge, Programme sowie bereits gebuchte Reise-, Raum- und Fremdleistungen gelten die im Angebot festgelegten Bedingungen. Nicht mehr stornierbare Fremdkosten sind zu erstatten.
6. Absage durch den Anbieter und höhere Gewalt
Bei Krankheit, höherer Gewalt, erheblichen technischen Störungen oder anderen nicht zu vertretenden Umständen kann ein Ersatztermin oder eine geeignete Ersatzperson angeboten werden. Ist beides nicht möglich oder unzumutbar, werden Zahlungen für nicht erbrachte Leistungen erstattet. Zwingende Ansprüche bleiben unberührt.
7. Preise und Zahlung
Preise, Währung, Mehrwertsteuer, Zahlungsplan, Reisezeiten und Spesen ergeben sich aus dem jeweiligen Angebot. Rechnungen sind innerhalb der dort genannten Frist ohne Abzug fällig. Bei Zahlungsverzug kann der Anbieter nach Mahnung weitere Leistungen bis zum Zahlungsausgleich aussetzen; gesetzliche Verzugszinsen und notwendige Mahnkosten bleiben vorbehalten.
8. Laufzeit und Kündigung
Ein Vertrag endet mit vollständiger Leistung, sofern keine Laufzeit vereinbart wurde. Dauerverträge können mit der vereinbarten Frist gekündigt werden. Das Recht zur ausserordentlichen Kündigung aus wichtigem Grund bleibt bestehen, insbesondere bei erheblichem Zahlungsverzug, schwerwiegender Verletzung der Vertrauensgrundlage oder wiederholter Verletzung wesentlicher Mitwirkungspflichten.
9. Vertraulichkeit und Datenschutz
Beide Parteien behandeln nicht öffentlich bekannte persönliche, geschäftliche und organisatorische Informationen vertraulich. Gesetzliche Offenlegungspflichten bleiben vorbehalten. In Gruppenformaten werden auch die Teilnehmer zur Vertraulichkeit angehalten; eine absolute Einhaltung durch andere Teilnehmer kann der Anbieter jedoch nicht garantieren. Personendaten werden gemäss der veröffentlichten Datenschutzerklärung bearbeitet.
10. Unterlagen, Methoden und Schutzrechte
Unterlagen, Konzepte, Präsentationen, Aufzeichnungen, Übungen, Modelle und Methoden sind urheberrechtlich oder anderweitig geschützt. Der Kunde erhält ohne abweichende Vereinbarung ein einfaches, nicht übertragbares Nutzungsrecht für eigene persönliche beziehungsweise unternehmensinterne Zwecke.
Ohne schriftliche Zustimmung dürfen Inhalte insbesondere nicht vervielfältigt, veröffentlicht, an Dritte weitergegeben, verkauft, lizenziert oder für eigene kommerzielle Coachings, Schulungen oder Seminare eingesetzt werden. ASC-Methode® und Die 12 NATURGESETZE zum ERFOLG© sowie die zugehörigen Inhalte und Rechte verbleiben bei ihren jeweiligen Rechteinhabern.
11. Aufnahmen und Referenzen
Ton-, Bild-, Bildschirm- und Videoaufnahmen sind nur mit vorheriger Zustimmung aller betroffenen Personen zulässig. Namen, Logos, Fotos und Kundenstimmen werden nur mit entsprechender Berechtigung für Referenz- oder Marketingzwecke verwendet.
12. Online-Leistungen
Der Kunde sorgt bei Online-Terminen für ein geeignetes Endgerät, eine ausreichende Internetverbindung, den Schutz seiner Zugangsdaten und eine angemessene Umgebung. Kurzzeitige externe Störungen begründen keinen Minderungsanspruch, wenn die Leistung in angemessener Zeit fortgesetzt oder nachgeholt werden kann.
13. Haftung
Der Anbieter haftet unbeschränkt für vorsätzlich oder grobfahrlässig verursachte Schäden sowie in Fällen zwingender gesetzlicher Haftung. Bei leichter Fahrlässigkeit ist die Haftung, soweit gesetzlich zulässig, auf die Verletzung wesentlicher Vertragspflichten und den vorhersehbaren, unmittelbaren und vertragstypischen Schaden begrenzt. Die Haftung für indirekte Schäden, Folgeschäden, entgangenen Gewinn und einen ausgebliebenen Coaching- oder Beratungserfolg ist soweit gesetzlich zulässig ausgeschlossen.
14. Konsumenten- und Widerrufsrechte
Für Kunden mit Wohnsitz in der Schweiz besteht bei Dienstleistungsverträgen grundsätzlich kein allgemeines gesetzliches Widerrufsrecht allein aufgrund eines Online-Vertragsschlusses. Zwingende Rechte am Wohnsitz des Konsumenten bleiben vorbehalten. Wird ein Angebot gezielt an Konsumenten in der EU oder im EWR gerichtet und im Fernabsatz geschlossen, werden die gegebenenfalls erforderliche Widerrufsbelehrung und das Muster-Widerrufsformular vor Vertragsschluss gesondert bereitgestellt.
15. Recht und Gerichtsstand
Es gilt schweizerisches Recht unter Ausschluss des Kollisionsrechts. Für Geschäftskunden ist, soweit zulässig, der Sitz des Anbieters Gerichtsstand. Für Konsumenten gelten zwingende Gerichtsstände und Schutzvorschriften; eine Rechtswahl entzieht ihnen keinen zwingenden Schutz ihres Aufenthaltsstaates.
16. Schlussbestimmungen
Für den einzelnen Auftrag gilt die bei Vertragsschluss einbezogene Fassung. Sollte eine Bestimmung unwirksam sein, bleiben die übrigen Bestimmungen unberührt; an ihre Stelle treten die gesetzlichen Vorschriften.
Stand: Oktober 2026